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Die Zahnarztkosten in Deutschland variieren deutlich

Zahnarztkosten vergleichen

 

Bemerkenswerte Unterschiede der Zahnarztkosten im Vergleich der Bundesländer

Der Besuch bei einem Zahnarzt ist oft eine schmerzhafte und unbeliebte Angelegenheit.
Die Tatsache, dass fast immer zusätzliche Leistungen notwendig sind, die von der Krankenkasse nicht vollständig übernommen werden, macht den Besuch noch weniger erträglich. Schon von den Standardprozeduren werden nur ca. 50% der Regelleistung übernommen.
Wenn du dich aber bei Implantaten oder Kronen noch zusätzlich für hochwertige Materialien entscheidest oder dir eine zusätzliche Behandlung wünschst, dann musst du diesen Aufpreis vollständig bezahlen.
In den letzten Jahren wurde die Gebührenordnung der Zahnärzte überarbeitet und mehrfach nach oben korrigiert. Die Zahnärzte verdienen dadurch mehr, aber die Patienten müssen für den noch höheren Eigenanteil aufkommen.
Interessant ist in diesem Zusammenhang eine bemerkenswerte Tatsache: die Zahnarztkosten können sich je nach Bundesland sehr stark voneinander unterscheiden. Wie man der Grafik entnimmt, kostet in einigen Bundesländern der Bundesrepublik der Zahnarztbesuch insgesamt fast doppelt so viel wie in anderen Bundesländern.
 

Nord-Süd-Gefälle bei Gesamt-, Zahnimplantat- und Veneerskosten

So, wie etwa bei der Wirtschaftskraft, gibt es auch bei Zahnarztkosten ein ähnliches Nord-Süd-Gefälle.
So müsstest du als Patient in Schleswig-Holstein insgesamt im Durchschnitt beim Zahnarzt weniger als 650 € ausgeben, während in Baden-Württemberg deutlich über 1000 € pro Besuch fällig sind. Die Stadtstaaten Bremen, Berlin und Hamburg bilden hier die Ausnahmen.

Sortiert man die einzelnen Bundesländer nach aufsteigenden Kosten pro Zahnarztbesuch, dann liegt das südliche Bundesland sowohl bei Gesamtkosten, als auch bei einzeln aufgeschlüsselten Leistungen, ganz unten im bundesweiten Durchschnitt. Hier wäre es sicher zu überlegen, ob nicht der Besuch eines Zahnarztes im angrenzenden Bayern unternommen werden sollte. Zwar ist Bayern im bundesweiten Durchschnitt auch noch unten mit dabei, jedoch gibt es prozentuell gesehen deutliche Unterschiede zwischen den beiden Bundesländern. Ein Baden-Württemberger würde in Bayern insgesamt mehr als 40 % sparen. Je weiter nördlich es für ihn geht, desto mehr kann er insgesamt für sich behalten.

Noch deutlicher fällt der Unterschied bei Zahn­implantaten aus.

In nördlichen Bundesländern wie Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt kostet ein Zahnimplantat durch­schnitt­lich doppelt so wenig wie in Hessen, Rheinland-Pfalz oder in Baden-Württemberg. Im Rest der Republik ist es relativ ausgeglichen.
Lediglich in Nordrhein-Westfalen grenzen die Zahnärzte mit durchschnittlich 2271 € pro Besuch an die Spitzenwerte im Süden, zwischen 2350 € und 2906 €, an. Lässt man die Stadtstaaten außer Acht, dann sind auch die ästhetischen Zusatzleistungen, wie beispielsweise Veneer, im Norden wieder deutlich günstiger als im Süden.
Die Veneer- oder auch Verblendschalebehandlung, bei der eine äußerst dünne Keramikschale für die Zähne angebracht wird, kostet in Schleswig-Holstein 465 € und in Baden-Württemberg 956 €.
Bei den immer weiter steigenden Zahnarztkosten liegt eine Fremdfinanzierung der Zahnbehandlung nahe. Falls man also die Entscheidung getroffen hat, die Zahnarztkosten zu finanzieren, sollte man ebenfalls vorher den Kredit vergleichen, anstatt das nächst beste Angebot zu akzeptieren.
 

West-Ost-Gefälle bei Teilkronen und drei­gliedrigen Brücken

Bei Teilkronen existiert ein deutliches West-Ost-Gefälle. Die Leistungen im Osten der Republik liegen im Durchschnitt bei ca. 423 € in Mecklenburg-Vorpommern und bis 506 € in Brandenburg, während sich die Preisspanne im Westen zwischen 604 € in Niedersachsen und 983 € in Baden-Württemberg befindet. Berlin bildet auch hier eine Ausnahme.
Ähnlich verhält es sich auch mit drei­gliedrigen Brücken: den 631 € in Sachsen-Anhalt stehen hier gewaltige 1779 € in Baden-Württemberg gegenüber.
Auch zwei­flächiges Inlay ist im östlichen Teil, inklusive Bayern, günstiger als im westlichen Teil.
 
 

Nur Keramikkronen kosten nahezu überall gleich

Ein etwas anderes Bild ergibt sich bei Keramikkronen. Die Durchschnittspreise fallen hier nahezu gleich aus. Doch nochmals tanzen einzelne Bundesländer, wie etwa Saarland oder natürlich Baden-Württemberg, aus der Reihe. Bemerkenswert ist hier die Tatsache, dass in Mecklenburg-Vorpommern die Leistungen rund um die Keramikkronen mit 610 € an das südliche Niveau heranreichen, während im benachbarten Schleswig-Holstein diese mit 434 € typischerweise um ein Drittel niedriger sind.

 

 

Fazit:

Vergleichen der Zahnarztkosten lohnt in jedem Fall. Dadurch kannst du eine Menge Geld sparen.
Leider erkennt man bei vielen Menschen, die sich diese teuren Behandlungen nicht leisten können, ihren Finanzstatus an ihren Zähnen und in der Folge an ihrem schlechten Gesundheitszustand.

 

 
 

 

 

 

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