Was hat das Ei mit Ostern zu tun?

Was hat das Ei mit Ostern zu tun?

Ja, es ist  kurz vor Ostern und da kann man sich schon mal fragen:

Ja, was hat denn das Ei mit Ostern zu tun?

Fröhliche Ostern!

 

 

Ein Osterei ist ein – heute wieder oft mit natürlichen Pflanzenfarben – gefärbtes, oft mit Motiven bemaltes Ei, gewöhnlich ein Hühnerei, das traditionell zu Ostern verschenkt oder gegessen wird. Als Ostereier werden auch die Schokoladeneier bezeichnet, die zu Ostern in großen Mengen gekauft und gegessen werden.

 

 

 

Der Osterbrauch

Der Brauch, zu Ostern Eier zu verschenken, hat verschiedene Ursprünge. Das Ei galt bereits früh in der Kulturgeschichte als Ursprungsort des Menschen oder gar des Universums. Bereits in der Urchristenzeit war es Sinnbild des Lebens und der Auferstehung, so dass in das Grab von Toten ein Ei mitgegeben wurde. Das Ei hält etwas verborgen, ist wie ein verschlossenes Grab. Aus einem scheinbar toten Körper schlüpft schließlich etwas Lebendiges. Damit wird die Beziehung zur Auferstehung Christi deutlich.
Auch die Frage nach der Ewigkeit kann durch die Form des Eies – ohne Anfang und Ende – und die Frage, ob zuerst Ei oder Huhn war, gedeutet werden. Daneben war das Ei im Mittelalter eine Berechnungseinheit für Pacht und Zins. An Ostern als feststehendem Zahlungstermin wurden als Gegenleistung für gepachtetes Land den Grundherren Eier überreicht. Zudem war während der Fastenzeit auch der Genuss von Eiern untersagt. Bis zum Osterfest, das die Fastenzeit beendet, sammelten sich somit viele Eier an.

In Ägypten sind seit mehr als 1.000 Jahren farbige Eier bekannt.

In der westlichen Welt ist seit dem 13. Jahrhundert Rot die traditionelle Farbe für das Ei. Es ist die Farbe des Blutes Christi, des Lebens, des Sieges und der Lebensfreude. In Osteuropa findet man eher goldfarbene Eier, als Zeichen der Kostbarkeit. Bis heute gibt es regional viele verschiedene Grundfarben für das Osterei, die aus verschiedenen Bedeutungen heraus erwachsen sind.

Der Fund eines bemalten Eies aus dem vierten Jahrhundert nach Christus lässt auf eine alte Tradition des Eierbemalens schließen.
Den Farben, die beim Bemalen benutzt werden, werden in einigen Regionen folgender Sinn gegeben:

  • Gelb bedeutet den Wunsch nach Erleuchtung und Weisheit
  • Rot symbolisiert den Opfertod Christi
  • Weiss ist die Farbe der Reinheit
  • Grün steht für Jugend und Unschuld
  • Orange für Kraft, Ausdauer und Ehrgeiz

Ausgeblasene bzw. hartgekochte und oft kunstvoll dekorierte Eier werden zu Ostern auch als Dekoration verwendet. Insbesondere in der sorbischen Lausitz und in den slawisch geprägten Teilen Europas ist diese Kunst noch sehr lebendig. Die dazu verwendeten Techniken, reichen vom “einfachen” Bemalen über Batik- bis hin zu Kratz- und Ätztechniken. Gern werden diese Eier an einen Strauß aus Birkenzweigen – den so genannten Osterstrauß – gehängt oder kunstvoll manchmal gemeinsam mit anderen Gaben in ein Osterkörbchen dekoriert.
Besonders berühmt für ihren Prunk und auch teuer sind die juwelenbesetzten Ostereier von Fabergé.

Das Verstecken der Ostereier stammt vermutlich aus dem 17. Jahrhundert. Die kirchliche Weihe roter Ostereier ist erstmals 1553 bezeugt. Kleinen Kindern wird erzählt, dass der Osterhase die Ostereier bringt und sie im Garten versteckt. Weitere Bräuche mit Ostereiern sind z.B. Münzen werfen (wenn die Münze im Ei steckenbleibt, gehört das Ei dem Werfer) oder Ostereiertitschen, Ostereierschieben.

Easter Egg
Als Osterei oder Easter Egg (englischer Begriff) werden auch versteckte, amüsante Zusätze zu Computerprogrammen oder DVD-Filmen bezeichnet, die der Programmierer bzw. die Produzenten hinter einer Menü- oder Tastenkombination versteckt haben.

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