Rentner müssen mehr Steuern zahlen

Rentner müssen mehr Steuern zahlen

Erstmals sind auch die Durchschnittsrentner von der Steuerzahlung betroffen. Seit 2005 steigt der steuerpflichtige Anteil der Rente und damit auch die absolute Höhe des zu entrichtenden Beitrags.

Nun müssen auch Durchschnittsrentner wieder Steuererklärungen abgeben.

Die Rentensteuer trifft immer mehr Rentner. Wie “Bild” unter Berufung auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums berichtet, müssen dieses Jahr erstmals auch sogenannte Eckrentner Steuern zahlen.

Dem Bericht zufolge sind alle Neurentner betroffen, deren Altersgeld über der Eckrente nach 45 Jahren Durchschnittsverdienst liegt. Die Eckrente beträgt seit der Rentenerhöhung am 1. Juli rund 1.263 Euro.

Als Eckrentner gilt jemand, der die Regelaltersgrenze für die gesetzliche Rente erreicht hat, ununterbrochen 45 Jahre lang einen Durchschnittsverdienst bezogen und in die Rentenkasse eingezahlt hat.

Rente bis 1260 Euro im Monat steuerfrei

Nach der neuesten “Datensammlung zur Steuerpolitik” des Bundesfinanzministeriums ist in diesem Jahr eine Rente nur noch bis 1.260 Euro im Monat steuerfrei. Ein “Eckrentner” wäre also erstmals gezwungen, eine Steuererklärung abzugeben. Steuerpflichtig wäre aber nur der über 1.260 Euro (Eheleute 2.520 Euro) liegende Teil der Ruhegelder.

Der immer stärkere Zugriff des Fiskus auf die Altersbezüge ist eine Folge der Neuregelung der Rentenbesteuerung. Danach steigt der steuerpflichtige Teil der Rente seit dem Jahr 2005 kontinuierlich an. 2005 waren für einen Neurentner nur 50 Prozent der Rente steuerpflichtig, derzeit sind es schon 64 Prozent. Dadurch steigt die Zahl der steuerpflichtigen Rentner stark an.

Wirtschaftverbände kritisieren Zuschussrente

Mehrere Wirtschaftsverbände kritisierten indes Pläne zur Einführung einer Zuschussrente für Geringverdiener. Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), sagte “Bild”: “In der aktuell wackeligen wirtschaftlichen Situation sind Verlässlichkeit und Sparsamkeit wichtig.” Die Rentenbeiträge müssten sinken. “Neue Leistungen auch mit ehrenwerten Motiven hingegen passen nicht in die Zeit”, sagte Dercks.

Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, nannte die Verknüpfung einer Beitragssenkung mit der Zuschussrente durch Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) einen “politischen Kuhhandel”. Statt einer Verknüpfung der Maßnahmen forderte Ohoven ein Vorziehen der Beitragsanpassung.

Gesetzentwurf sieht Beitragsenkung vor

Der Gesetzentwurf des Arbeitsministeriums sieht neben einer Beitragssenkung von 19,6 auf 19 Prozent des Bruttolohns im kommenden Jahr unter anderem die Zuschussrente für Geringverdiener vor.

Damit sollen kleine Renten auf bis zu 850 Euro im Monat aufgestockt werden, sofern die Arbeitnehmer auch privat vorgesorgt und lange genug in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben.

 

Aus Welt.de     epd/dapd/dma

 

 

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