Kleingärtner sein verhilft mir zu mehr Lebensfreude

Kleingärtner sein verhilft mir zu mehr Lebensfreude

Kleingärtner sein verhilft mir zu mehr Lebensfreude,
sagt mein Internet-Kollege Gerhard Minsel.

Gerhard Minsel ist wie ich im VIP Affiliateclub, in dem jeder jedem immer wieder hilft. Gerhard ist auch im Internet-Marketing unterwegs und schafft sich so wie ich neben der Rente ein zweites Einkommen. Durch die gegenseitige Hilfe, die ich von Gerhard erfahren durfte und umgekehrt er von mir, haben wir uns und unsere Projekte besser kennengelernt. Und da wurde ich von seiner Begeisterung als Kleingärtner inspiriert, ihn zu fragen, ob er nicht einen Artikel für meine Leserinnen und Leser darüber schreiben wolle, wie er als Kleingärtner mehr Lebensfreude findet. Gerhard war sofort einverstanden, und so können Sie nun von ihm erfahren …

 

Kleingärtner sein = mehr Lebensfreude, wieso?

Das ist für viele Menschen, die nicht in Besitz eines Gartens sind, wahrscheinlich etwas unverständlich. Denn ein Garten wird meistens nur mit Arbeit verbunden gesehen. Das ist aber in meinen Augen nicht so.
Bevor ich darüber berichten möchte, will ich mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Gerhard Minsel. Bin 70 Jahre alt und fast 40 Jahre Kleingärtner, Hobbygärtner oder wie immer man es nennen möchte. Habe Werkzeugmacher gelernt und mich im Laufe meiner Arbeitsjahre auf CNC Werkzeugschleifmaschinen als Werkzeugschleifer spezialisiert.
1975 begann ich ein Haus zu bauen. Nach Fertigstellung hatte ich vor und hinter dem Haus eine kahle Fläche, die einmal Garten werden sollte. Trotzdem ich aus einer Familie kam, die immer einen Garten hatte, habe ich an so etwas nie gedacht. Viel schlimmer, ich hatte überhaupt kein Interesse an einem Kleingarten.
 
Jetzt aber ging es nicht anders. Natürlich ist der Aufbau eines Gartens in dem Fall besonders schwer. Aber wenn man jung ist, fällt einem alles leichter. Schon nach ein paar Jahre konnte man die ersten Erfolge sehen.

 

Kleingärtner Gerhard Minsel

 

Wann begann der Garten eine andere Bedeutung für mich zu haben?

In den ersten Jahren, als der Garten so langsam seine heutige Gestalt annahm, war es eigentlich etwas, was einfach dazu gehörte zum Grundstück. Noch dazu, da das geerntete Gemüse und Obst besser im Geschmack waren, gesünder sowieso und natürlich auch die Haushaltskasse etwas entlastete.
Dazu kam, dass es in der ehemaligen DDR lange nicht so ein Angebot wie heute gab.
Vor allem legte ich großen Wert auf lagerfähiges Obst, schon wegen der Kinder.
Und so entsann ich mich auf die Technik, die mein Opa damals im Garten angewandt hatte, um viel Obst auf engem Raum zu ernten. Ich spreche hier von dem Anbau von Spalierobst. Eine Technik des Obstanbaus, die heute kaum noch angewandt wird.
Genauso, wie er es in seinem Garten gemacht hatte, habe ich mit den verschiedenen Obstsorten einen grün überdachten Gartenweg geschaffen.

Mit Klick auf das Bild kommen Sie zu meinen Tipps zum Thema Spalierobst, mit dem ich diesen wunderschönen Wandelgang geschaffen habe.

Grün überdachter Gartenweg mit Spalierobst

Das ist natürlich mit viel Arbeit verbunden, die mir in jungen Jahren schnell von der Hand ging. Dabei unterliefen mit natürlich einige Fehler. Als ich dann so langsam auf ein Alter von 50 Jahren zusteuerte, hatte ich aus meinen Fehlern inzwischen gelernt. Ich ging alles etwas ruhiger an, verstand, wie ein Baum auf welchen Schnitt reagierte.
Nach der Wende, war mein erster Gedanke, das musst du anderen Kleingärtnern und denen, die es werden wollen, irgendwie mitteilen. Daraus ist viel später dann mein Gartenblog mit vielen Ratschlägen entstanden.

Ich merkte aber auch, dass ich durch meine Gartenarbeit nach dem Stress auf der Arbeit wieder eine innere Ruhe gewann. Alles fiel von mir ab. Es gibt ja nichts Schlimmeres, wenn man so missgelaunt nach Hause kommt und die Familie darunter leidet. Ich will damit sagen, dass für mich der Garten ein Ort war, wo ich entspannen konnte und wieder meine Lebensfreude zurück gewann.

Das ist auch heute als Rentner noch so. Allerdings auf eine andere Art. Den Stress von der Arbeit habe ich ja nicht mehr. Jetzt geht es darum, sich gesund und fit zu halten, um in dem Alter sein Leben zu genießen. Es ist ein sehr schönes Gefühl, wenn ich auf meiner Terrasse sitze und in meinen Garten sehe. Ich teile mir die Arbeit auf im Garten und genieße das Leben.

Was aber mache ich im Winter, wird sich so mancher jetzt fragen. Ja, es fällt mit schwer, ruhig zu sitzen und nichts im Garten zu machen. Diese Zeit nutze ich, um meine Erfahrungen, Tipps und Informationen über meinen Gartenblog anderen zu übermitteln. Außerdem ist die Zeit über Winter nicht sehr lang, da man im Garten vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst immer etwas zu tun hat.

Mit besten Grüßen
Gerhard Minsel

Roswitha Uhde - Lebensfreude & Spaß

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Oder noch besser:
Besuchen Sie den  Gartenblog von Gerhard Minsel und holen sich dort nicht nur Ideen für einen Kleingarten, sondern auch für Ihren Balkon oder Zimmerblumen.

Ihre Roswitha Uhde

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